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Freitag, 03.12.2021
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Montag, 10. Mai 2021 11:05 Uhr

Real-Filiale in Hameln Stadtgalerie soll geschlossen werden - Oberbürgermeister Griese sendet Protest-Brief Real-Filiale in Hameln Stadtgalerie soll geschlossen werden - Oberbürgermeister Griese sendet Protest-Brief

Hameln (red). Oberbürgermeister Claudio Griese hat in einem Schreiben an die Real-Zentrale in Düsseldorf gegen die Pläne, die Filiale in Hameln zu schließen, protestiert. Mit „großer Bestürzung“ habe er die Nachricht des Konzerns aufgenommen, heißt es in dem Brief an die Geschäftsführung. Nach den Worten des Rathauschefs ist Real seit Jahrzehnten aufs Engste mit Hameln verbunden und für viele Bürgerinnen und Bürger eine feste Adresse. 

Am Donnerstag hatte Real bekannt gegeben, das Warenhaus in der Hamelner Stadtgalerie zum 31. Januar nächsten Jahres schließen zu wollen – und dies, ohne im Vorfeld mit den Akteuren vor Ort gesprochen zu haben, wie Griese in seinem Schreiben kritisiert. Zwar sei schon länger über die Zukunft des Marktes spekuliert worden, dennoch sei die Mitteilung des Konzerns ein Schock gewesen, so der OB. 

Die Stadt habe in der Vergangenheit alles nur Denkbare unternommen, um Real fest an Hameln zu binden. Das stößt dem Oberbürgermeister sauer auf: „Als das frühere Real-Gebäude abgerissen werden musste, um Platz für die Stadtgalerie zu schaffen, haben wir Real die Möglichkeit eröffnet, den Betrieb in einem provisorischen Zelt im Gewerbegebiet Hottenbergsfeld fortzuführen. Dabei galt es rechtliche Hürden zu überwinden, denn Einzelhandel ist unseren Gewerbegebieten grundsätzlich nicht zulässig“, schreibt Griese. 

Die jetzt beabsichtigte Schließung sei daher ein „Schlag ins Gesicht“ nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger, die auf einen Nahversorger in der Innenstadt angewiesen seien, sondern vor allem auch für die 72 Mitarbeiter, die momentan nicht wüssten, wie es weitergehen solle. Mit der Nachricht aus Düsseldorf werde ihnen nun „jegliche Hoffnung genommen“, so der Oberbürgermeister weiter. 

Griese will sich mit der Begründung der Geschäftsführung, dass der Markt keine wirtschaftliche Perspektive habe, nicht abfinden und vermutet eher, dass die schwierige Situation auf mangelnde Investitionen in den Standort zurückzuführen sei. „Im Vergleich zu anderen Einzelhandelskonzepten ist Real in Hameln in den vergangenen Jahren ins Hintertreffen geraten“, konstatiert der OB. Da verwundere es nicht, dass kein an einer Übernahme interessiertes Unternehmen habe gefunden werden können.

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